ePort.nrw
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#ePortfolio #Software #H5P

Die Erstellung eines Portfolios im Lehramtsstudium ist eine gut etablierte und praxisphasenübergreifende Maßnahme, die angehenden Lehrkräften ihre eigene Entwicklung vor Augen führt und ihre Selbstreflexion und Selbstwahrnehmung stärkt. Durch die reflektierte Verarbeitung von universitärem Wissen und praktischer Erfahrung wird die Theorie-Praxis-Verzahnung verbessert. Die Portfolioarbeit ist an den (außer)universitären Ausbildungsstandorten der Lehrer*innenbildung jedoch äußerst heterogen implementiert. Dies betrifft die inhaltliche Konzeption, die Umsetzung als digitales oder analoges Portfolio wie auch die Einbindung in die universitäre Seminararbeit.
Als tatsächlich begleitendes Instrument kann ein Portfolio allerdings nur dann dienen, wenn es flexibel an den unterschiedlichen Lernorten genutzt und dort sinnstiftend wirken kann. Hierbei bietet die digitale Umsetzung als elektronisches Portfolio (ePortfolio) deutliche Vorteile gegenüber einem analogen Portfolio, da es an verschiedenen Orten flexibel verfügbar ist und bearbeitet werden kann. Technisch sind die eingesetzten Systeme in den elf lehrer*innenbildenden Universitäten in Nordrhein-Westfalen und in der zweiten Phase der Lehrer*innenbildung allerdings nicht immer kompatibel, so dass eine Weiterarbeit an ePortfolios, die innerhalb eines Systems angefertigt wurden, in anderen Systemen nicht möglich ist. Eine der Herausforderungen bei der Konzeption eines ePortfolios ist folglich die Bereitstellung eines geeigneten Tools, das organisatorisch zu bewältigen, inhaltlich gewinnbringend sowie ex- und importierbar ist.
Pressemitteilung vom 22.06.2020
Ansprechpartnerin: Dr.' Alexandra Habicher
Konsortium: Universität zu Köln (Konsortialführerin), die Universität Duisburg-Essen und die Ruhr-Universität Bochum
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